Heimatfront

Dass ein zerstörter Panzer vor der Russischen Botschaft Unter den Linden ein beeindruckend drastisches Bild abgibt ist offensichtlich. Dass es Menschen mit seltsamen Ansichten gibt ist geschenkt; dass es sich bei der Kundgebung von Alice & Sarah am Brandenburger Tor in Berlin um eine trübe Mischung handelte, kann ich so nicht bestätigen – im Gegenteil wurde beispielsweise der stramm neurechte Stinkstiefel Elsässer noch vor Beginn erkannt, von einer Gruppe der Linken unter den Augen der Ordnungshüter isoliert und gelangte so gar nicht erst auf das eigentliche Gelände. Bibeltreue Fundamentalisten hingegen waren erkennbar. Dass Frau Wagenknecht Populismus ganz gut kann ebenfalls geschenkt. Dass Schwarzer und ihr mangelnde Abgrenzung vorgeworfen wird ist reine Diffamierung und absichtliche Propaganda. Dass weder naiv noch blauäugig Frieden trotzdem unbedingt gesucht werden muss ist bitter nötig, seitdem er verloren wurde.

Black As Burundi Is No-Go

Kürzlich im Intercity beim Grenzübertritt CH – GER überraschend Personenkontrolle. Natürlich nicht bei uns, nicht bei hellhäutigen Langnasen. Die deutschen Grenzpolizisten überprüften gezielt die dunkelhäutigen Mitreisenden: eine dreiköpfige Kleinfamilie und noch ein weiterer Passagier im Abteil vis-à-vis waren dran; das ganze irritierende Schauspiel zwischen Schaffhausen und Singen dabei in direkter Sicht- und Hörweite. Sie kämen aus Italien und wollten nach Belgien (verrückt, von einem Kolonialland ins direkt nachfolgende, Geschichte wird vorgemacht), hatten aber keine Visa. Aus Burundi die Familie und dem benachbarten Kongo seien sie ursprünglich und das radebrechende Englisch der strengen Grenzschützer beantworteten sie jeweils auf Französisch. Alles Wehklagen und Bitten half nichts und am Grenzbahnhof mussten die Bedauernswerten zur erkennungsdienstlichen Behandlung den Zug verlassen. Unklar was den Aufgegriffenen in den nächsten Stunden blühte, Belgien jedenfalls passé.

Falls Schengen, dann retour ins Erstaufnahmeland, sonst Abschiebung. Abschiebungshaft wohl sowieso. Hilflos konnte der Mutter des Kleinkindes immerhin noch ein Taschengeld und ein aufmunterndes «bonne chance!» mit Wasser in den Augen zugesteckt werden. Tochter sprach von Rassismus.

Racial Profiling

Die Nachbesprechung zur Bewältigung schwierig bis moll; Bundespolizei macht nur Job, muss aber kein Berufswunsch sein. Flüchtlinge machen alles für besseres Leben. Klima, Kriege und wirtschaftliche Ausbeutung erzeugen mehr Flucht. Kontrollen dafür mehr, Frontex nur Hilfsausdruck. Reichtum bewachen oder teilen? Und sowieso – Flucht war und ist immer. Kontrolle im Zug dabei verblüffend zielgerichtet, d`accord. Binnenschengen eigentlich ringsum – Kondukteur als Tippgeber?

Tochter wiederholt Rassismus und hat wohl recht.

Appropriation culturelle

Noch ganz in Gedanken an das traurige Schicksal der offensichtlich vorerst gescheiterten Flüchtlinge tauchte bei der schunkelnden Weiterfahrt langsam zum Stichwort Burundi das Trommelfeuer in den Clubs der 80er-Jahre in Westberlin aus der Erinnerung auf. Da war doch was, richtig: Burundi Black – einer der ersten Ethno-Disco-Hits, welcher häufig in den wilden Nächten gespielt wurde und es dank John Peel sogar in die Dancefloor-Charts schaffte. Eine kurze Recherche ergab, ein sich selbst pseudonymisierender französischer Musiker hatte das von einem Ethnologen bereits 1967 in situ aufgenommene Trommelstück 1971 mit Overdubs versehen und mit einer bogenartige Piano-Melodie arrangiert als Single veröffentlicht. Natürlich krasse Aneignung neokolonialer Art – nix für Burundi, alles für den weissen Beutekünstler. Rein pekunärer Tribalismus, gleiches geschah beim 80er-Remix. Immerhin konnten durch den späteren Chart-Erfolg einige der nachkommenden Trommelwirbler auf Europa-Tour bei den üblichen Festivals ein kleines Auskommen finden. Mutmasslich nicht ganz unwichtig, weil Burundi schon länger ewig unter den letzten fünf auf dem Index der menschlichen Entwicklung.

Diverse Versionen

Die mir damals ohne die ganze Vorgeschichte bekannte Version ist die im Basement 61 wie im edlen Dschungel präferierte 80er-Mischung. Ein Ohr darf man ruhig der etwas kitschigen und doch rauhen Raubkunst der überarbeiteten 7-inch leihen. Das hypnotisch pumpende Trommelgewitter in der Originalaufnahme ist aber hier zu hören:

So – ich geh jetzt mir Dreadlocks wachsen lassen.

Babylon 911

Benjamin Dubno, Chefarzt der Integrierten Psychiatrie Winterthur, diagnostiziert:

Ich glaube, für viele Menschen haben Verschwörungs­theorien eine  Funktion. Und sie funktionieren eigentlich mit ihr fast besser als ohne. Deshalb ist eine reine Pathologisierung schwierig. Die Leute leiden eigentlich an der Realität, aber durch das Konstrukt leiden sie weniger.

(zitiert aus: REPUBLIK Eyes Wide Shut – Folge 6)

Kunstlinge

An extraterrestrial Arty-Farty-Party

Le Voyage dans la Lune (1902)

Als erstes «offizielle» Kunstwerk auf dem Mond wird das Werk von Sacha Jafri deklariert, welches zum Ende des Jahres auf dem Mond platziert werden soll. «We Rise Together – with the Light of the Moon» ist eine güldene Plakette, welche als digitale Kopie in Form von NTFs auch auf der Erde versilbert werden soll.

Die erste künstlerische Hinterlassenschaft auf dem Erdtrabanten bleibt jedoch Paul van Hoeydoncks «Fallen Astronaut», welche 1971 in Gedenken an die tödlich verunglückten Opfer der Raumfahrt durch die Apollo-15 Mission auf dem Mondboden installiert wurde. Und sogar noch etwas früher, nämlich zur zweiten Mondlandung im November 1969 soll bereits das erste «Dick Pic» den Mond besucht haben.

Die spinnen, diese Erdlinge!

Die Hölle, das sind die anderen!

L’enfer, c’est les autres oder Die Hölle, das sind die anderen beruht auf der Philosophie Sartres, dass wenn man einzig wäre, quasi nur existiert und keine Essenz gebildet hat, es kein Falsch oder Richtig gäbe, da man nur selbst als Befrager auftritt. Für das Ichgefühl und die Identität scheint alles im Reinen, doch was, wenn man Erfahrungen sammelt und beginnt Dinge zu tun, die von den Anderen als Falsch und Richtig reflektiert werden? Die Selbstzweifel wachsen und mehren sich, da die widersprüchliche eigene Existenz nun eine Essenz ausbildet und das Ich so dauerhaft in der Kritik steht.

Der Satz «Die Hölle, das sind die anderen» stammt aus dem nach der Befreiung 1944 in Paris uraufgeführten Theaterstück «Geschlossene Gesellschaft» von Jean-Paul Sartre, der darin auch seine Eindrücke als Kriegsgefangener verarbeitet. Sartre zeigt drei in einem Raum eingeschlossene Menschen, die bereits verstorben sich auf ewig nicht entkommen können und gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Die Grausamkeiten, die Menschen sich und anderen antun können und antun, sind kaum auszumalen und kaum auszuhalten. Obschon die Insassen aufgrund ihres miserablen Vorlebens völlig zurecht davon ausgehen können in der Hölle gelandet zu sein, erschaffen sie selbst erst die schiere Hölle.

Die Quintessenz aus Sartres Werk ist: wer zu begreifen versucht wer man ist oder wer man sein will, wird sich stets auf die Meinung und Kritik Anderer beziehen – ob dies jedoch das Ich zufriedenstellt bleibt fraglich.

Fescher Ismus

Der zeitgenössische Feschismus (à la Trump, Putin, Erdoğan, Orbán, Kurz) wird gemäss Birgit Sauer durch eine autoritär populistische Rechte moduliert, welche geschickt die neue maskulinistische Konjunktur befeuert, um ihr hegemoniales und anti-demokratisches Projekt durchzusetzen. Dabei beabsichtigt und nutzt sie gerade den (Tabu-)Bruch mit der politischen Kultur. Starke Männlichkeit v. a. aber auch diversifizierte Facetten von Maskulinität (Höckes «wehrhafte Männlichkeit») stellen ein zentrales Element der widersprüchlichen rechten Kultur dar.

Feindbild Transformation

Konjunktur hat Feschismus aufgrund neoliberaler, sozialer und ökonomischer Transformationen, wie die Prozesse von Globalisierung, Migrationsbewegungen, Erwerbsintegration von Frauen und der partiellen Erosion vom männlichen Familienernährer-Modell inklusive des damit zusammenhängenden brüderlichen Staatskompromisses sowie der Anerkennung von Geschlechtergleichheit.

All dies wird im rechten Diskurs von agitierenden Bewegungen, welche ein Bild der Bedrohung von Gesellschaft und Kultur, von Nation und Staat kreiren, zu einem Krisen- und Bedrohungsszenario aufgebaut. Gleichzeitig wird die Feminisierung von scheinbar schwacher Führung durch das Diktum, dass ein Volk halt starke mannhafte Führung benötige, suggeriert.

Angst vor Kontrollverlust

Jene Entwicklung mündet aber in schierer Identitätspolitik: Männer nehmen sich als Opfer (von Gleichstellungspolitik, Frauenförderung, Scheidungsrecht, genereller Femisierung der Gesellschaft, der «anderen» Sexualität) wahr und artikulieren die Gefährdung bzw. den Verlust von Männlichkeit. Die autoritäre Rechte mobilisiert darüber Unsicherheit und Angst und steigert sich in dem Narrativ vom Verlust der Kontrolle über das eigene Leben. Stichwort Incel.

Maskulinität als Populismus versteht sich offen als blosse Verkörperung des Volkswillens und verachtet Liberalität und Demokratie. Populismus an der Macht wird jedoch selbst immer zur Elite verwandelt, politisches Establishment, Classe politique, ohne sich als solche wahrzunehmen – daher wird ein permanenter Wahlkampf gegen den wahren Volksfeind geführt. Die hoch politisierte Aussenpolitik steht derweil im völligen Gegensatz zur eigenen Lebensrealität (siehe wirtschaftliche Probleme in UK ohne Fremdarbeiter, der Westen als Hort der Unmoral) und ist meist nationalistisch ausgerichtet. Ein notorisch überzeichnetes Männerbild birgt somit erhöhtes Konfliktpotential, dessen inhärente Auflösung leider nur mehr eruptiv vorstellbar erscheint.

Dann gibt es nur eins!

Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst statt Puder und Kakao Schiesspulver verkaufen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte Leben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Dichter in deiner Stube. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Liebeslieder, du sollst Hasslieder singen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Arzt am Krankenbett. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst die Männer kriegstauglich schreiben, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Pfarrer auf der Kanzel. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst den Mord segnen und den Krieg heilig sprechen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Kapitän auf dem Dampfer. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keinen Weizen mehr fahren – sondern Kanonen und Panzer, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Pilot auf dem Flugfeld. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Bomben und Phosphor
über die Städte tragen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Schneider auf deinem Brett. Wenn sie
dir morgen befehlen, du sollst Uniformen zuschneiden, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Richter im Talar. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst zum Kriegsgericht gehen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben für den Munitionszug und für den Truppentransport, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mann auf dem Dorf und Mann in der Stadt. Wenn sie morgen kommen und dir den Gestellungsbefehl bringen, dann gibt es nur eins:

Sag NEIN!

Du. Mutter in der Normandie und Mutter in der Ukraine, du, Mutter in Frisko und London, du, am Hoangho und am Mississippi, du, Mutter in Neapel und Hamburg und Kairo und Oslo – Mütter in allen Erdteilen, Mütter in der Welt, wenn sie morgen befehlen, ihr sollt Kinder gebären, Krankenschwestern für Kriegslazarette und neue Soldaten für neue Schlachten, Mütter in der Welt, dann gibt es nur eins:

Sagt NEIN! Mütter, sagt NEIN!
Denn wenn ihr nicht NEIN sagt, wenn IHR nicht nein sagt, Mütter, dann: dann:

In den lärmenden dampfdunstigen Hafenstädten werden die grossen Schiffe stöhnend verstummen und wie titanische Mammutkadaver wasserleichig träge gegen die toten vereinsamten Kaimauern schwanken, algen-, tang- und muschelüberwest den früher so schimmernden dröhnenden Leib, friedhöflich fischfaulig duftend, mürbe, siech, gestorben –

die Strassenbahnen werden wie sinnlose glanzlose glasäugige Käfige blöde verbeult und abgeblättert neben den verwirrten Stahlskeletten der Drähte und Gleise liegen, hinter morschen dachdurchlöcherten Schuppen, in verlorenen kraterzerrissenen Strassen –

eine schlammgraue dickbreiige bleierne Stille wird sich heranwälzen, gefrässig, wachsend, wird anwachsen in den Schulen und Universitäten und Schauspielhäusern, auf Sport- und Kinderspielplätzen, grausig und gierig, unaufhaltsam –

der sonnige saftige Wein wird an den verfallenen Hängen verfaulen, der Reis wird in der verdorrten Erde vertrocknen, die Kartoffel wird auf den brachliegenden Äckern erfrieren und die Kühe werden ihre totsteifen Beine wie umgekippte Melkschemel in den Himmel strecken –

in den Instituten werden die genialen Erfindungen der grossen Ärzte sauer werden, verrotten, pilzig verschimmeln –

in den Küchen, Kammern und Kellern, in den Kühlhäusern und Speichern werden die letzten Säcke Mehl, die letzten Gläser Erdbeeren, Kürbis und Kirschsaft verkommen – das Brot unter den umgestürzten Tischen und auf zersplitterten Tellern wird grün werden und die ausgelaufene Butter wird stinken wie Schmierseife, das Korn auf den Feldern wird neben verrosteten Pflügen hingesunken sein wie ein erschlagenes Heer und die qualmenden Ziegelschornsteine, die Essen und die Schlote der stampfenden Fabriken werden, vom ewigen Gras zugedeckt, zerbröckeln – zerbröckeln – zerbröckeln –

dann wird der letzte Mensch, mit zerfetzten Gedärmen und verpesteter Lunge, antwortlos und einsam unter der giftig glühenden Sonne und unter wankenden Gestirnen umherirren, einsam zwischen den unübersehbaren Massengräbern und den kalten Götzen der gigantischen betonklotzigen verödeten Städte, der letzte Mensch, dürr, wahnsinnig, lästernd, klagend – und seine furchtbare Klage: WARUM? wird ungehört in der Steppe verrinnen, durch die geborstenen Ruinen wehen, versickern im Schutt der Kirchen, gegen Hochbunker klatschen, in Blutlachen fallen, ungehört, antwortlos, letzter Tierschrei des letzten Tieres Mensch – all dieses wird eintreffen, morgen, morgen vielleicht, vielleicht heute nacht schon, vielleicht heute nacht, wenn – – wenn – –

wenn ihr nicht NEIN sagt.

Wolfgang Borchert, Dann gibt es nur eins! (1947)
Aus: Wolfgang Borchert, Das Gesamtwerk, S. 528.
Copyright © 2007 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg.

Homo ludens

Gamezone

Die Spieltheorie nimmt im Rahmen der militärischen Abschreckung eine gewichtige Rolle ein; wie im Schach kann die schiere Drohung oftmals stärker sein, als deren Exekution. Einem Kind des Kalten Krieges sind derartige Spielereien geläufig, erst in den letzten ein, zwei Generationen trat solch nuklearer Poker eher in den Hintergrund. Die als Gleichgewicht des Schreckens benannte Doktrin besagt, dass auch im Fall eines nuklearen Erstschlags noch immer genug Zeit verbleibe, um vernichtend antworten zu können. Hierbei ist die Sofortigkeit in Sachen atomarer Vergeltung unabdingbar, d. h. den Zweitschlag ohne jedwedes Zögern oder fatales Nachdenken durchzuführen.

Gamechanger

Wesentlich in der Spieltheorie ist neben dem Endstand vor allem der Spielverlauf, welcher nicht unbedingt linear angelegt ist. Meist entstehen dabei kurvenförmige Täler und Berge, was sich wiederum essentiell auf die Qualität des Spieles, den Spielwitz sowie die Spielintelligenz auswirkt. Auch wird die Ausdauer und Leistung der Mitspieler vom Spielverlauf unmittelbar beeinflusst. Zudem ist der Spielverlauf abhängig von der Anzahl der Teilnehmer, was angesichts von fortschreitender Proliferation das Spiel mit Massenvernichtungswaffen weiter chaotisiert. Beim nuklearen Duell gilt: wer zuerst schiesst, stirbt als Zweiter. Analog dem Dreikörperproblem im Weltall wäre bereits ein Mexican Standoff ungleich komplizierter zu berechnen. Während bei Sergio Leone der Gute gewinnt, hätte beim sogenannten Triell ironischerweise der schwächste Schütze mathematisch Vorteil – auch bzw. gerade wenn er nur in die Luft schösse.

Beharrlichkeit siegt über Gewalt; und viele Dinge, die als Ganzes nicht überwunden werden können, sind ganz leicht zu bewältigen, wenn sie in kleinen Schritten angegangen werden. (Plutarch, ca. 45-125)

Game over

Das Dilemma der nuklearen Abschreckung besteht nun einerseits darin, dass obschon mehr als genug Kernwaffen zur Verfügung stehen, die einstige Wirksamkeit des atomaren Gleichgewichts angesichts der heutigen Weltlage mit der Verbreitung von Atomwaffen dysfunktional geworden ist. Ein ethisches Dilemma besteht ferner in der Paradoxie, mit Mitteln drohen zu müssen, deren Einsatz moralisch nicht gerechtfertigt werden kann.

Dr. Strangelove, bitte in den OP!

Winter, ade!

Winter, ade!
Scheiden thut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß jetzt mein Herze lacht.
Winter, ade!
Scheiden thut weh.

Winter, ade!
Scheiden thut weh.
Gerne vergess’ ich dein;
Kannst immer ferne sein.
Winter, ade!
Scheiden thut weh.

Winter, ade!
Scheiden thut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckuck aus.
Winter, ade!
Scheiden thut weh.

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Déjà-vu

Keine Atempause,
Geschichte wird gemacht.
Es geht voran!

Als mit englischen Bekannten kurz nach dem Mauerfall in Westberlin über die zukünftige Welt gehirnt wurde, tauchte allmählich der Gedanke auf, dass logischerweise mit dem Ende der Nachkriegszeit nun die Vorkriegszeit begonnen habe. Wie naiv – Zeit für Krieg ist immer. Allein seit 1990 Jugoslawien, Ruanda, Kosovo, Tschetschenien, Afghanistan, Irak, Jemen, Libyen, Syrien, Mali, Bergkarabach, Ukraine. Und das nur die Blue Chips.

Seit 1989 hat die Siegererzählung dominiert – die westliche Euphorie unterschätzte historische Analogien untergehender Imperien und geriet in eine Form struktureller Naivität. Wir müssen uns von der Vorstellung eines irreversiblen historischen Fortschritts verabschieden. Die glückliche Phase, in der wir Friedensdividende konsumiert haben, in der wir uns im Wesentlichen um Sozialpolitik und nicht Sicherheitspolitik gekümmert haben, geht zu Ende. Wir gehen in eine andere Zeit hinein, ob wir das wollen oder nicht.
(nach Herfried Münkeler im DLF)

Leider ist nicht damit zu rechnen, dass der unisono Sound vom Säbelrasseln alsbald wieder verhallt. Dass militärische Aufrüster beim momentanen Verteidigungsfuror den Ton angeben, ist für einen Drückeberger schon arg befremdlich. Make love, not war.

Fussnote [ Euro-Maidan und Fuck the EU ]

Kummerbube

Wer auch immer versucht, uns zu behindern, geschweige denn eine Bedrohung für unser Land und unser Volk zu schaffen, muss wissen, dass die Antwort Russlands sofort erfolgen und zu Konsequenzen führen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben. (…) Alle notwendigen Entscheidungen wurden in dieser Hinsicht getroffen.

Ich hoffe, dass ich gehört werde.

Chuzpe³

Hallo an Das Baur Au Lac Restaurant und Das Kaufleuten Restaurant und Alle Restaurants in Zürich in Switzerland

Ich bin es Eure Amerikanerin, Schweizerin, Vietnamesische Prinzessin, ehemaliges Super Model, Schauspielerin des Stadttheaters Bern, Schauspielerin von Fernseh Shows Schweiz und Europa, 15 Hollywood Movies und in Amerikanischen Fernseh Shows und in Kanada, Vietnam, Hollywood Movie Executive Producer, Komponnistin und Sängerin von 2 Gesangs CDs, Autorin von vielen Kinderbüchern, Regisseurin und Produzentin von Dokumentar Movies und Ich habe Mir seit extrem vielen Jahren einen guten Namen gemacht in Kunst, Entertainment, Religion und Politik.

Ich würde ab nun jeden Samstag meine Greet and Meet machen in einem Restaurant oder in einem Event Raum wobei Ich Direkt mit Ihnen schauen möchte denn es ist Wichtig dass Ich konkret etwas erreiche und dies sollte nicht schwierig sein mit meinem guten Namen und guten Ruf den Ich Schweizweit und Weltweit habe.

Immer von Montag bis Freitag werde Ich jeden Tag Zeit haben um in Zürich in einem Meeting Room im Hyatt oder im Marriott ein Meeting zu machen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Haben Sie vielleicht auch in Eurem Gebäude ein Meeting Room das Ich ausleihen oder günstig mieten kann?

Hier worum meine Greet and Meet Of The Holy Princess Eliane Cat-Tuong Chappuis gehen welche in einer guten Atmosphäre in Eurem Restaurant oder Event Raum sein können und Networking mit Buisness Cards, Grüssen, Plaudern zu Tee und Kaffee, Güetzi und Buiscuits und auch Essen und Getränke aber Ich würde gerne ehrlich sein dass die Anwesenden im Greet and Meet The Holy Princess Eliane Cat-Tuong Chappuis verstehen müssen dass Ich es organisiere aber jeder und jede muss selber für das Essen und Getränk bezahlen denn Mir wurde immer noch nicht ein Direktes Budget überreicht in der Schweiz obwohl mein Name und meine Gegenwart in der Schweiz die ganze Schweiz gerettet hat denn Ich bin sehr beliebt in der Welt von Kunst, Entertainment, Religion und Politik und Ich würde gerne in Zürich jeden Tag kennen lernbar sein für Alle welche es wünschen. Wie beschrieben von Montags bis Freitags in einem Meeting Room in Eurem Gebäude oder im Hyatt oder Marriott und jeden Samstag von nun an können Alle die mich kennen lernen möchten Tische reservieren und Ich kann da sein an meinem eigenen Tisch und dann können Wir Fotos machen und Business Cards einander geben Direkt in meiner Anwesenheit und Ich kann dann viele Freundschafte und Karriere Bekanntschaften machen.
Ich habe viele Fans die mich beschützen können.

Gerne erkläre Ich Ihnen worum meine Greet and Meet gehen. Ich würde gerne Menschen kennen lernen welche mit Mir an all diesem arbeiten können:

– Meine eigenen Offices in der Schweiz und Weltweit für Politik aber Ich habe vor dass Ich weiter meine eigene Holy Movie Production Company als Entertainment Department für die Holy Books and Holy Movies von Mir. Für meine eigenen Offices und die Holy Books and Holy Movies von Mir wünsche Ich Mir Direkte Finanzierung dann kann Ich viel arbeiten mit einem Einkommen und Ich kann Leute bezahlen um Direkt mit Mir zu arbeiten. Und Ich kann Mir Grosse Gebäuden mieten und Mir ein Einkommen ermöglichen in meinen Offices Art, Entertainment, Religion and Politics. Dies ist das Wichtigste von Allem.
– Ich bin meine ganze Arbeit und meine Ausstellung Miracles On The Collection Of The Holy Princess Eliane Cat-Tuong Chappuis am archivieren und Ich würde es gut finden dies mit erfahrenen von der Museum und Kunst Gallerie Welt zu machen so schnell wie möglich denn nur so kann Ich mit meinem Leben und meiner Karriere vorwärts machen. Die Ausstellung von Mir geht um Rückblick von meinem Leben und meiner Karriere meine erste Ausstellung zum ersten mal und auch für mein archivieren von meinen Sachen suche Ich Finanzierung wenn ein eigener Grosser Raum für mich und Fotograf um gute Fotos von Mir und meinen Sachen für das Inventar und die Ausstellung zu machen einiges kostet? Ansonsten mache Ich es mit meinem Selbstauslöser meiner Weltberühmten Kamera und auch habe Ich Meetings mit einem Fotografen dazu. Bis jetzt haben diese Fotografen und Fotografinnen von Mir und meiner Ausstellung in meinem Haus in Bern Fotos gemacht Raja Läubli, Serge Stauffer, Andy Svensson und meine Freunde. Es ist Mir wichtig dass Ich das Inventar schnell und gut mit einem Fotografen und Fotografen machen kann und das Inventar an die Museen und Kunst Gallerien schicken kann dann können die Interessierten meine Ausstellung von Mir Direkt mieten und Ich habe dann ein Einkommen.
– Mein Haus in Bern bin Ich daran am schauen um es zu Dekorieren nach Mir und ein Museum zu machen daraus in einigen Jahren. Von der Dekoration her Posters von God and Buddha, Politikern, Holy Anne Frank, Holy Pope Johannes Paul IInd, Mother Teresa und von Mir ein Poster und meine Beauty Statue.
Ich würde gerne mein Haus in Bern Dekorieren mit meiner Weltebrühmten Schweizer Geschichte 2018 The Holy Pope Johannes Paul The IInd Holy Rain und mit Fotos meiner Schweizer Grosseltern Direktor der Steuern Eugene Oscar Chappuis und Marcelle Bergin Chappuis und meinem Schweizer Vater Raymond Eugene Chappuis welche es bauen liessen für die guten Schweizer Bundesbeamten und Posters mit Rückblick von meinem Weltberühmten Leben und meiner Karriere und dann sehr gut vermieten. Ich bin mit einer renommierten Schweizer und Internationalen Remax Immobilien Firma Herr Thomas Bareiss in Kontakt der Mir erklären kann wegen dem vermieten welches Ich mit der Remax Firma machen kann denn vielleicht an Weltberühmte Freunde und Freundinnen vermieten um ein Einkommen zu generieren für mich Direkt denn Ich muss meine Haus Rechnungen bezahlen und genug Geld haben um Mir meinen sehr langen Kinderwunsch rechtzeitig zu ermöglichen und auch eigene Bodyguards zu bezahlen und auch immer wieder Ferien.
– Wenn die Politik Offices für mich eine Weile dauern um einzurichten dann können Wir in einem Gebäude in der Nähe schon nun mein Entertainment Department Gründen und Ich kann in einem Gebäude hier in Zürich jeden Tag Meetings machen darin und mein Biografie Bücher für viele Länder sogleich zu machen in dem Ich in die Kamera zu meinem interessanten Leben und meiner interessanter Karriere erzähle. Die Holy Books and Holy Movies welche schon seit sehr langer Zeit Weltberühmt sind kann Ich mit guten Kameras, Budget, Movie Production Angestellten von Zürich oder mit Hollywood gemeinsam wieder zusammen arbeiten. Ich habe da einen guten Ruf und Ich denke Zürich und Hollywood werden schnell, effizient und gut mit Mir Direkt arbeiten denn Ich habe kein Einkommen. In Bern haben Alle an Erich Hess geantwortet anstatt an mich und Er ist rassistische SVP der meine Freunde und Freundinnen und meine Fans Weltweit die mich kennen lernen möchten immer weg befohlen und Er hat immer Zeit um von meinem Namen und meinem Ruhm zu profitieren. Ich wende mich an Zürich für etwas Geld oder ein Direktes Budget als guter Schweizer Name und Ich würde gerne Bescheid geben dass es dringend ist.

Wir können diese Woche ein Meeting zu meinen Greet and Meet machen und sonst ist es eigentlich ziemlich einfach dass Alle welche Ich anschreibe mit Einladung einen Tisch reservieren immer am Samstag und jeder und jede bezahlen selber aber Networking mit Mir ist möglich.

Ich freue mich auf ein kennen lern Meeting und Ich wenn Ich Meeting Rooms in Eurem Gebäude und das Restaurant Mir anschauen kann wäre gut. Wenn es kein Meeting Room gibt bei Euch kann Ich eines in der Nähe angeben als Meeting Room oder einfach im Restaurant? Immer am gleichen Ort ist Mir am liebsten dann wissen Alle ganz sicher wo das Greet and Meet ist und Ich meine Meetings machen kann. Ich bedanke mich bei Euch für rasches antworten mit einer Direkten Geste wie zum Beispiel Sponsoring, Finanzierung, Förderung und Investition nach den Meetings mit Mir.

Wenn Ihr im Meeting Ideen habt zum Meet and Greet Of The Princess Eliane Cat-Tuong Chappuis oder Ideen welche Menschen Direkt mit Mir arbeiten können oder am Meet and Greet Anwesend sein möchten um mit Mir Freundschaft und Karriere anzuschauen würde mich dies freuen.

Vielen Dank.

Blessings

VIP Princess Eliane Cat-Tuong Chappuis

Vietnamese Aristocrat Princess Swiss Born in Los Angeles

Komplizenschaft

Das Zentrum für politische Schönheit verblüffte im grossen Kanton jüngst mit einem geschickt eingefädeltem Millionengeschäft und sucht nun vorsorglich weitere Teilhaber und Komplizen, welche am grossen Erfolg gerne partizipieren möchten. MAZ ab!

Die Anderen

Freie Wähler 1.334.093 2,9 +1,6 1.127.171 2,4 +1,4
Tierschutzpartei 163.047 0,4 +0,3 674.789 1,5 +0,6
dieBasis 734.621 1,6 1,6 628.432 1,4 1,4
Die PARTEI 542.804 1,2 +0,6 461.487 1,0 0,0
Team Todenhöfer 5.699 0,0 0,0 214.281 0,5 0,5
Piraten 60.843 0,1 –0,1 169.889 0,4 0,0
Volt 78.211 0,2 0,2 165.153 0,4 0,4
ÖDP 152.886 0,3 0,0 112.351 0,2 –0,1
NPD 1.089 0,0 –0,1 64.608 0,1 –0,2
SSW 34.979 0,1 0,1 55.33 0,1 0,1
Gesundheitsforschung 2.845 0,0 0,0 49.331 0,1 +0,1
Die Humanisten 12.727 0,0 0,0 47.838 0,1 +0,1
Bündnis C 6.218 0,0 0,0 40.126 0,1 0,1
BP 36.798 0,1 –0,1 32.901 0,1 –0,1
V-Partei³ 10.679 0,0 0,0 31.966 0,1 –0,1
Unabhängige 13.415 0,0 0,0 22.77 0,0 0,0
Die Grauen 2.354 0,0 0,0 19.382 0,0 0,0
MLPD 22.745 0,0 0,0 17.994 0,0 0,0
du. 1.887 0,0 0,0 17.861 0,0 0,0
DKP 5.439 0,0 0,0 15.158 0,0 0,0
Tierschutzallianz 7.369 0,0 0,0 13.686 0,0 0,0
LIEBE 874 0,0 0,0 12.946 0,0 0,0
LKR 10.826 0,0 0,0 11.184 0,0 0,0
LfK 9.195 0,0 0,0
DiB 2.618 0,0 0,0 7.291 0,0 –0,1
III. Weg 513 0,0 0,0 7.83 0,0 0,0
Gartenpartei 2.095 0,0 0,0 7.611 0,0 0,0
BÜRGERBEWEGUNG 1.556 0,0 0,0 7.485 0,0 0,0
Menschliche Welt 657 0,0 0,0 3.794 0,0 0,0
BÜNDNIS21 351 0,0 0,0 3.537 0,0 0,0
PdF 3.234 0,0 0,0
SGP 1.535 0,0 0,0
BüSo 824 0,0 0,0 737 0,0 0,0
KlimalisteBW 3.957 0,0 0,0
Familie 1.815 0,0 0,0
Volksabstimmung 1.085 0,0 0,0
Graue Panther 960 0,0 0,0
THP 549 0,0 0,0
sonstige 258 0,0 0,0
B* 222 0,0 0,0
Übrige 110.799 0,2 0,0 –0,4