DSInFORMATION

In Zürich fand wieder ein lockerer Rundgang mit basslastiger Begleitmusik und gemeinsamen Einwurf der Stimmcouverts statt.

Nein zur DSI, DSI 2016, Durchsetzungsinitiative, Richtungsentscheid, Schweiz 2016, SVP

Nachdem Linke und Gutmenschen über die letzten Jahre von der nationalistischen Propaganda ausgiebig zum Feindbild einer eidgenössischen Identität aufgebaut wurden, der rechte Financier Blocher gar von einem Weg in die Diktatur ohne das Korrektiv SVP bramarbasierte, steht bei der Durchsetzungsinitiative definitiv ein Richtungsentscheid an. Es geht um Gleichheit vor dem Gesetz, den (nicht immer recht habenden) Volkswillen als ultima ratio, die Brutalisierung von Souveränität in eine «Souveränität der Willkür»:

Man kann den Ausländern zeigen, wer Herr im Haus ist. Es ist die Form von Macht, die Kinder auf dem Pausenplatz ausüben, wenn das Rudel sagt: Du gehörst nicht dazu.
Bei der Initiative ist diese Kindergrausamkeit mit der schlimmsten Grausamkeit kombiniert, die Erwachsene erfunden haben: mit Bürokratie. Einer gesichtslosen Maschine, die Urteile nach Buchstaben exekutiert, ohne Ansehen von Fall und Person. (Constantin Seibt, Tagesanzeiger 11.02.2016)

Schwarze Schafe, Schwarze Stiefel, Schwarze Raben — es muss aufhören mit dieser permanenten perfiden Schwarzmalerei. Schliesslich ist die Welt viel bunter und farbenfroher!

Zeitnot

Das Fortschrittsversprechen hält nicht mehr – der Widerspruch von Beschleunigung und Zeit entzweit den modernen Menschen. Technischer Fortschritt wird zwar gerne als Zeitgewinn beworben und doch lässt sich die Zeit nicht sparen oder vermehren, sondern bloss verdichten. Mehr tun in weniger Zeit lautet die Devise. Der Zeitdruck in Beruf und Freizeit nimmt dramatisch zu: beispielsweise spart Email zunächst vermeintlich Zeit, was aber in der Folge schon rein mengenmässig ins Absurde gekehrt wird; technische Apparaturen dienen nicht nur der Beschleunigung von Arbeitsabläufen sondern auch deren Vervielfältigung. In der Freizeit gilt das Primat der Selbstoptimierung und sogar Entschleunigung wird so zum Stressfaktor. Jedwede gesellschaftliche Resonanz tritt folglich mehr und mehr in den Hintergrund.

Once I had a love and it was a gas
Soon turned out to be a pain in the ass
Seemed like the real thing, only to find
Mucho mistrust, love’s gone behind

© Debbie Harry/Chris Stein

Die Verheissung namens Fortschritt wird zum Zwang: falls man sich nicht optimiert, effizient aufstellt, eine Strukturanpassung durchführt, ist man der Konkurrenzsituation nicht gewachsen. In einer wettbewerbsbasierten Gesellschaft herrscht notorische Unruhe, so dass Angst ein Hauptantriebsfaktor ist, der einen auf die Akkumulationsschiene treibt.

Für Soziologe Hartmut Rosa ist das kapitalistische Wirtschaftssystem ursächlich für die dramatische Beschleunigung seit dem 18. Jahrhundert. War dessen Versprechen vor allem Bedürfnisbefriedung und ein besseres Leben, was noch für jede Elterngeneration bezüglich der Zukunft ihrer Nachkommen gesellschaftlicher Konsens war, so zeigt sich heute, dass durch steigendes Wachstum selbstzerstörerische Kräfte freigesetzt werden. Nicht nur in der Umwelt entstehen irreparable Schäden, sondern auch im Menschen, wenn er zunehmenden Zeitdruck nicht mehr standhält.

«Aus Mangel an Ruhe läuft unsere Zivilisation in eine neue Barbarei aus. Zu keiner Zeit haben die Tätigen, das heißt die Ruhelosen, mehr gegolten. Es gehört deshalb zu den notwendigen Korrekturen, welche man am Charakter der Menschheit vornehmen muss, das beschauliche Element in großem Maße zu verstärken.»

(F. Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches – Chemnitz 1878)

Burning Candle, Kerze brennt an zwei Dochten, Double Burning Candle

Die Turbogesellschaft leidet unter Zeitdruck, die Zeit geht scheinbar aus, weil durch technische Beschleunigung mehr Welt möglich erscheint, jeder Arbeits- und Urlaubsplatz dank Auto, Bahn oder Flugzeug jederzeit erreichbar ist. Zugleich wird Zeit zum knappen Gut und die herrschende Grundorientierung immer absurder: noch mehr tun, noch effektiver mit der Zeit haushalten und dennoch geht man am Ende des Tages immer öfter als schuldbewusstes Subjekt zu Bett, da meist Aufgaben und Dinge bleiben, die man nicht erledigt hat, abgesehen von der permanent wild wuchernden alltäglichen To-do-Liste. Erhaltung durch Akkumulation und Steigerung ist das grosse Paradoxum im Kapitalismus, bereits Stillstand bedeutet ökonomischen Abstieg im gesellschaftlichen wie persönlichem Rahmen.

Atomzeit

Gemäss Hartmut Rosa war Wissen für die allermeisten Kulturen wie ein wohl behüteter Schatz: von der Nahrungssuche über kultische Handlungen bis zur Vorratshaltung wurde dieser Schatz einst umsichtig tradiert. In der Moderne wird aus dem Wissenschatz die Wissenschaft, eine Dynamisierung, welche es nicht darauf anlegt Wissen zu transportieren, sondern viel mehr Fragen stellt als beantwortet. Dies ist ein völlig neues Konzept von Wissen, Forschung wird wichtiger als Lehre, das Weitergeben von Wissen. Die Wissen*schaft* lebt davon, dass sie fortlaufend neue Fragen stellt, neue Ergebnisse und Erkenntnisse erzielt, Grenzen des Gewussten systematisch ausweitet. Rosa zufolge war für den beginnenden Beschleunigungsprozess jene Änderung der institutionellen Grundstruktur massgeblich, nämlich dass nur durch Steigerung die gesellschaftliche Formation erhalten werden könne.

Die einstige Hoffnung, die Grundangst ökonomischer Knappheit durch das kapitalistische Wirtschaftssystem aufzulösen ist heutzutage einer neuen Existenzangst gewichen, der mittlerweile globalisierte Existenzkampf verursacht hierbei noch mehr zeitlichen Druck. Dieser aber wirkt nicht nur von aussen, sondern fordert nach der Optimierungslogik auch andauernd das Beste aus sich selbst heraus zu holen. Entfremdung, der Zwang nach mehr Weltverfügung steigt durch technischen Fortschritt: Aneignung, Optimierung und Ansammlung sind Anforderungen und Stressfaktoren zugleich. Jene Beschleunigung kann bewirken, dass die Welt unnahbar fremd und leer, fast schon als totes Material erscheint, es fehlt der Zugang und winkt der Burnout.

Weltzeit

Die moderne Angst, quasi den Faden zur Welt zu verlieren, obwohl man sie zu kennen und zu beherrschen meint, hält Esoterikboom und Fundamentalismus den Steigbügel; diese sind bei jeder Ungewissheit sofort zur Stelle: ohnehin findet emotional aufgeladene und überladene Symbolik gerade dort ihr Zielpublikum und bietet allerlei Versprechungen.

Jedwedes Resonanzverhältnis aber ist ähnlich der Kommunikation aufgebaut: ein Buch quer zu lesen spart Zeit, doch fehlt dabei die Anverwandlung. Damit das Buch mich tatsächlich erreicht, berührt, etwas in mir bewirkt, muss ich mir Zeit nehmen, zulassen, dass überhaupt eine Resonanzbeziehung entstehen kann. Dasselbe gilt für die Rezeption von Musik, das Geniessen der Natur, die zwischenmenschlichen Beziehungen überhaupt — der Faktor Zeit bleibt allgegenwärtig und in der Tat bestimmend.

Intrusion und Inklusion

Hadi ist sieben Jahre alt und besucht die erste Schulklasse. Er ist ein Flüchtlingskind aus Afghanistan, wo seit über 35 Jahren Krieg und Terror herrschen. Sprachlich und sozial ist Hadi hier schlecht integriert, während seine Mutter nicht nur aufgrund sprachlicher Barrieren befangen ist: am Elternabend wirkt sie verschüchtert und verunsichert, blossgestellt und gar in die Enge getrieben.

In der Schule ist der kleine Hadi ziemlich unruhig und bereits mehrmals aggressiv gegenüber Mitschülern aufgefallen. Eine Art Einzelunterricht im Zimmer der Schulleitung hat er bereits hinter sich und nun wird Hadi ein selber bloss gebrochen Deutsch sprechender afghanischer Kriegsversehrter helfend zur Seite gestellt. Der beinamputierte Betreuer wird auch im Unterricht direkt neben Hadi platziert, um den Jungen irgendwie zu stabilisieren. Das ganze Unterfangen ist als kurzfristig angelegter Versuch gedacht, um dem bedauernswerten Hadi so noch eine letzte Chance zur Bewährung zu geben. Zudem soll diese möglichst günstige, bestenfalls kostenneutrale Aktion dazu dienen, den Unterricht künftig weitgehend störungsfrei abhalten zu können.

Ein kleines Fallbeispiel als traurige Groteske, in der die bittere Realität von Flüchtlingen selbst an einem Elternabend Thema wird.

Flower Power

Desiderata

Go placidly amid the noise and haste,
and remember what peace there may be in silence.
As far as possible without surrender
be on good terms with all persons.
Speak your truth quietly and clearly;
and listen to others,
even the dull and the ignorant;
they too have their story.

Avoid loud and aggressive persons,
they are vexations to the spirit.
If you compare yourself with others,
you may become vain and bitter;
for always there will be greater and lesser persons than yourself.
Enjoy your achievements as well as your plans.

Keep interested in your own career, however humble;
it is a real possession in the changing fortunes of time.
Exercise caution in your business affairs;
for the world is full of trickery.
But let this not blind you to what virtue there is;
many persons strive for high ideals;
and everywhere life is full of heroism.

 

Bansky, Flower Power, Flower Cocktail Bansky, Street Art, Graffity Bansky

[ˈbæŋkzi]

Be yourself.
Especially, do not feign affection.
Neither be cynical about love;
for in the face of all aridity and disenchantment
it is as perennial as the grass.

Take kindly the counsel of the years,
gracefully surrendering the things of youth.
Nurture strength of spirit to shield you in sudden misfortune.
But do not distress yourself with dark imaginings.
Many fears are born of fatigue and loneliness.
Beyond a wholesome discipline,
be gentle with yourself.

You are a child of the universe,
no less than the trees and the stars;
you have a right to be here.
And whether or not it is clear to you,
no doubt the universe is unfolding as it should.

Therefore be at peace with God,
whatever you conceive Him to be,
and whatever your labors and aspirations,
in the noisy confusion of life keep peace with your soul.

With all its sham, drudgery, and broken dreams,
it is still a beautiful world.
Be cheerful.
Strive to be happy.

Max Ehrmann, 1927

FdGO > Gott

(…) Viele Menschen, die jetzt zu uns kommen, werden mehr lernen müssen als nur die deutsche Sprache. Wir müssen ihnen den freiheitlichen Besitzstand unseres Landes vermitteln – und zwar nicht irgendwann, sondern vom ersten Tag an. Jeder Flüchtling sollte auf dem Kopfkissen seines Betts im Notaufnahmelager einen Willkommensbrief in seiner Sprache vorfinden.

Ein klarer Willkommensbrief für alle Flüchtlinge

„Liebe fremde Frau, lieber fremder Mann, willkommen in Deutschland! Viele von Ihnen haben Schreckliches durchgestanden: Krieg, Lebensgefahr, eine gefährliche Flucht durch die halbe Welt. Das ist nun vorbei. Sie werden in Deutschland weder hungern noch dursten noch frieren noch um ihr Leben fürchten müssen, denn Deutschland ist ein reiches und friedliches Land.

Gegen die kleine Minderheit von Deutschen, die Gewalt gegen Flüchtlinge anwendet, wird dieser Staat mit aller Härte seiner Gesetze vorgehen. Dass Deutschland ist, wie es ist, verdanken wir nicht nur, aber auch Gesetzen, Regeln und Konventionen, von denen sich manche deutlich unterschieden von jenen, die Sie aus Ihrer alten Heimat kennen. In diesem Land, so hat es viele Jahre vor Angela Merkel einst ein anderer deutscher König gesagt, darf jeder auf seine Art glücklich werden.

Viele der Regeln, die bei uns gelten, sind im sogenannten Grundgesetz nachzulesen. Das Grundgesetz steht bei uns über dem Koran, der Bibel oder jedem anderen Buch, und sei es noch so heilig. Eine Übersetzung des Grundgesetzes in Ihre Sprache liegt am Heimeingang aus, gleich neben den Stapeln mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948, die wir dort ebenfalls in vielen Sprachen für Sie bereitgestellt haben.

Wir können hier nicht auf alle deutschen Gesetze, europäischen Werte und allgemeinen Regeln eingehen, weshalb wir nur einige Beispiele aufzählen, die wir vor allem unsere männlichen Leser aufmerksam zu studieren bitten:

Bei uns sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Das beginnt schon in der Schule, wo Mädchen selbstverständlich am Schwimmunterricht und an Klassenfahrten teilnehmen. Und sollten Ihre Töchter oder Schwestern später mit einem Mann zusammenleben wollen, der einer anderen Nation oder Religion angehört, dann ist das in Deutschland kein Verbrechen.

Wenn Sie, liebe Väter oder Brüder, Ihre volljährigen Töchter oder Schwestern hingegen gewaltsam daran zu hindern suchen, ihr Leben so zu leben, wie sie das wünschen, dann ist das durchaus ein Verbrechen. Dafür kann man in Deutschland ins Gefängnis kommen.

Vergessen Sie am besten alles, was Sie in Ihrem Land über „Ehre“ oder „Schande“ für die Familie gehört haben – die meisten dieser Vorstellungen gelten bei uns nämlich nicht, manche sind sogar verboten. Es ist in Deutschland übrigens auch erlaubt, dass Männer Männer oder Frauen Frauen lieben und gemeinsam eine Familie gründen. Niemand kommt deshalb ins Gefängnis.

Die meisten von Ihnen teilen solche Auffassungen vom Zusammenleben der Menschen gewiss ohnehin, denn Sie sind ja zu uns gekommen, um endlich in Frieden und Freiheit zu leben. Sollten Sie diese Ansichten jedoch ablehnen, ist es besser, wenn Sie unser Land rasch wieder verlassen – denn Deutschland kann und will keine Heimat sein für Menschen, die sich diesen Regeln nicht beugen.

Da können wir leider null Toleranz zeigen. Mit herzlichem Gruß, Ihr Deutschland.“

Formulierungsvorschlag von Michael Martens in der FAZ vom 14.9.2015 – merci Fee P.

Die Grenzen des guten Geschmacks (2)

Was diese Grenzen anbelangt,
So ist bekannt, ja anerkannt
Dass sie meistens fliessend sind
Das sagtest du, trinkend
Ich war in Gedanken fort,
Dies schien ein nahezu perfekter Ort
für derlei Plauderei zu sein
Mir fiel nichts bessres ein
Allein ich war nicht sicher:
Würden wir verweiln?

Unsre Worte werden leiser,
Sie verschwinden in der Weise
einer Zeichnung hier im Sande
Es gibt kein Leben ohne Schande!
Jetzt wo fremde Schiffe stranden
Ist erst recht nichts überstanden

Wie man vielleicht bemerken kann:
Ich schweife ab, so dann und wann
Passiert dergleichen in der letzten Zeit
Ich bin ein wenig überreizt
So geht es, wenn man keine Grenzen setzen kann
Doch was diese Grenzen anbelangt,
So ist bekannt, ja anerkannt
Dass sie meistens fliessend sind
Das sagtest du ein Sprite trinkend,
Ich war in Gedanken fort,
Dies schien ein nahezu perfekter Ort
für derlei Plauderei zu sein
Mir fiel nichts bessres ein
Allein ich war nicht sicher:
Würden wir verweiln?

Writer(s): Jan Mueller, Arne Zank, Dirk von Lowtzow
Copyright: Hanseatic Musikverlag Gmbh & Co. Kg

Bankrun

Falls in der Schweiz ein Run auf die Franken-Automaten anstünde, wäre er wahrscheinlich eher gesittet, wie das hilfsbereite Post-it eines Bankomaten-Kunden erahnen lässt. Ausserdem beruhigend: das Land besitzt sowieso mehr als genug Geldreserven.

Bankomat, Geldautomat leer, Schweizer Höflichkeit, Sozialkompetenz

Zudem wird der Eidgenosse ständig daran erinnert Vorräte anzulegen «Kluger Rat — Notvorrat», wobei der Armeechef natürlich mit gutem Beispiel stets vorweg marschiert. Gut, der letzte Sonnensturm ging nochmal glimpflich ab, aber steht nicht der Russe Flüchtling Grieche bereits draussen vor der Türe?

unfuck greece, greece 2015, EU, Euro 2015

Evangelisierung

Kretschmann: Ja, dabei ist die Wirklichkeit doch ganz anders:

Pilgerstempel, Jakobsweg, El Camino, St. Jakob So christlich wie heute waren wir noch nie in unsrer Gesellschaft!

ZEIT: Wie bitte?

Kretschmann: Das Evangelium wird doch in unserer heutigen Zeit mehr denn je gelebt – bloß dass es nicht immer draufsteht. Nehmen Sie die Ideale des Sozialstaats oder der Bewahrung der Schöpfung oder der Würde des Menschen, das sind doch durchgreifende Erfolge der Evangelien in der heutigen Welt.

(Auszug aus einem Interview in: Die Zeit)

Je suis Jakob

fortschreitende räude

him hanfang war das wort
hund das wort war bei gott
hund gott war das wort
hund das wort hist fleisch geworden
hund hat hunter huns gewohnt

him hanflang war das wort
hund das wort war blei flott
hund flott war das wort
hund das wort hist fleisch gewlorden
hund hat hunter huns gewlohnt

schim schanflang war das wort
schund das wort war blei flott
schund flott war das wort
schund das wort schist fleisch gewlorden
schund schat schunter schuns gewlohnt

schim schanschlang schar das wort
schlund schasch wort schar schlei schlott
schund flott war das wort
schund schasch fort schist schleisch schleschlorden
schund schat schlunter schluns scheschlohnt

s———————–c——————–h
s———————–c——————–h
schllls—————–c——————–h
flottsch

—> [ernst jandl]

Pension Erde

Lokal wird am Sonntag über Ausnüchterungszellen abgestimmt, in denen verhaltensauffällige Freizeittrinker bei Zimmerpreisen bis zu 600 Franken ihren Rausch ausschlafen sollen müssen.

Hotel Suff, Hotel Suff Zürich, ZAB, Ausnüchterungszelle

ECOPOP, Ecopop-Initiative, Ecopop 2014

Global geht es bei der Ecopop-Initiative um den selbstverliebten Wunsch das eigene Zimmer weiter abzudichten, und in den überbelegten Wohnräumen effektive Schweizer Familienplanung anzubieten. Entwicklungshilfe wird so zur Empfängnisverhütung im doppelten Sinne. Darauf einen Dujardin.

Männer sind Schweine

Tatsächlich initiativ diese Schweizer:

Maenner raus, Männer raus, Männer raus Initiative, Maenner raus Initiative Schweiz

Obige Forderung ist kein Scherz und wurde als Volksinitiative nun vom Bund genehmigt. Werden im nächsten halben Jahr 100.000 Unterschriften für den Vorschlag gesammelt, wird er der Eidgenossenschaft zum Volksentscheid vorgelegt. Möglicherweise würde im Nachgang die allegorische Helvetia zur postmodernen Ma­t­ri­ar­chin eines entkriminalisierten Feminats. Bloss welches Land nimmt schon freiwillig detonationsfähige Testosteron-Bomben auf?