Mehr Cocktail für weniger in der Badener Strasse, Zürich.
Kategorie: Geselchtes
Delikat Essen XX
Delikat Essen XIX
Negerküsse Mohrenköpfe
Endlich an ein ultimatives Ziel der Schäume angelangt: die sagenumwobene Mohrenkopf-Fabrik Dubler im Kanton Aargau. Seit dem allerersten Biss in eine Dublersche Köstlichkeit ist die Ehrfurcht des Hobbyschweizers ungebrochen gross und fast ungläubig stand er nun leibhaftig vor dem süssen Mekka. Wirklich erstaunlich war die beachtliche Zahl von Kunden die den Preis- und Frischevorteil des Rampenverkaufes (quasi Fabrikverkauf) nutzen, um die benötigte Dosis Dublers beim Chef persönlich am Fabrikschalter zu erwerben. Interessant zu beobachten, wer was und wieviel in seinen Kofferraum verfrachtet.

Direkt neben der Produktionhalle liegt die fast ebenso grosse Garage nebst Reifenlager für das Dublersche Hobby der Rennfahrerei mit aufgebohrten Chevys. Der Dublerschriftzug ziert ganz passend die Rennkarossen des rasenden Mohrenkopfmeisters.
Überraschend ergab sich die spontane Möglichkeit die Produktionsstätte der Dublerschen Köstlichkeit leibhaftig zu betreten und der Verwandlung von Eiweisschaum zu korrekten Mohrenköpfen staunend beizuwohnen.
Eine süssliche Vanillenote schwebt in der heiligen Produktionshalle, die Eiweisschaumschläger verdichten rührend die Masse, welche von einem der Arbeiter mit der Hand in den Fülltrichter gegeben wird woraus der Schaum in Achtereihen auf die Waffelbasis gedrückt wird.

Anschliessend beginnt eine Metamorphose über 30 Meter — die noch weissen Rohköpfe werden mit Zartbitterscholode abgeduscht, gefönt und gekühlt.

Mit maschineller Unterstützung werden die Leckereien in Handarbeit sortiert und verpackt.


Die Mitarbeiter sind allesamt sehr gastfreundlich und der momentan in der Verpackung eingesetzte Neffe aus Neuseeland gab ausgiebig Auskunft, was zu einem kleinen Stau auf der Mohrenkopfförderstrasse führte.
Überhaupt herrscht dort eine völlig entspannte Atmosphäre – Dubler ist bekannt für sein Managment by love, er nutzt Ökostrom auch für seine Fabrik und das sich dem Produktionsareal direkt anschliessende Wohnhaus ist ein so genanntes „Erdhaus“ und sieht fast ein wenig wie ein Mohrenkopf ohne Schoggi-Überzug aus.

PS: Die produktionsrelevanten Fotos sind mit kleinen Dokumentarfilmchen unterlegt, Klick auf Bild, Ladezeit abwarten, Film ab.
Delikat Essen XVIII
Delikat Essen XVII
Delikat Essen XVI
Delikat Essen XV
Bilderrätsel I
Delikat Essen XIV
Ostschweizer Klassiker Olympiareif dargeboten von „Hornys (!) Metzg“ am Albisrieder Platz, Zürich 3.
Delikat Essen XIII

Lokale „Schwiizer Wuche“ multinationaler Schnellimbissstuben.
Delikat Essen XII

Elefantenohren bei der Migros Zürich in Aktion.
Delikat Essen XI

Friedfertig essen im Josef in der Gasometerstrasse in Zürich.
Delikat Essen X

Plakat in der Hohlstrasse gegenüber der berühmt-berüchtigten Sonne in Zürich.
Ein ebenfalls sehr leckeres Motiv aus der Badener Strasse, Zürich:

Delikat Essen IX

Lieferwagen gesehen in der Schreinerstrassse in Zürich.
Delikat Essen VIII
Delikat Essen VII
Reine Vorfreude auf das erste Mal
*zart gedämpfte und fein pürierte Karotten mit einem Tröpfchen Rapsöl
Delikat Essen VI
In Berlin-Kreuzberg ist die Imbisskultur nun aber wahrlich hauptstädtisch. Die neoproletarische Wurst mit Curry war und ist immer angesagt, obwohl mir erst letzthin die Institution Curry 36 am Mehringdamm zum allerersten Male ins Auge stach. Vor allem stach es so rein, weil ein Dino–Honk–Tank–Monster–Truck (ja, war ein Hummer, und ich traute meinen Augen kaum, weil ich bis dato irrtümlich annahm, diese Undinger hielten sich überflüssigerweise nur noch in den kantonalen Steuerbiotopen der eidgenössischen Geldwäscherei verborgen am Leben und eben nicht (mehr) in der Kapitale der Abwrackprämie) sich anstrengte zeitsparend aber raumgreifend so was von genau vor dem Imbiss zu parkieren, dass ich erst aufgrund jenes staubildenden Vorganges der locker über 20 Wurstgläubige zählenden Warteschlange vor dem anscheinend total angesagten Currytempel gewahr wurde.
Mir war zwar durchaus olle Konopke bekannt, aber dass die gewürzte Wurst auch in Kreuzberg so gut sein soll, hm – das ist mir doch tatsächlich in den letzten 30 Jahren völlig entgangen und läuft mutmasslich auf einen freiwilligen Selbstversuch hinaus.
Wurstegal, die meist sehr bezahlbaren und zudem leckeren Imbisse sind in der Tat lukullisch beeindruckend für die ambulante Nahrungsaufnahme in Kreuzberg: bewährte Falafel im Nachtigall-Imbiss in der Ohlauer Strasse, marinierter Yaprak-Döner bei Imren in der Boppstrasse oder Tek Bir (Tipp: Dürüm oder noch besser gleich die Super-Version bestellen!) in der Skalitzer, einfache aber korianderfrisch zubereitete vietnamesische Küche bei Hoai Nam am Görlitzer Bahnhof, die klassische Linsensuppe bei Hasir in der Adalbertstrasse, erschwingliches Sushi im legendären Musashi am Kottbusser Damm, eine kleine aber feine Pizzaecke im Pizza a Pezzi in der Oranienstrasse oder die einfache Fahrt im Spätzle–Express in der Wiener Strasse.
Mein Futterneid & Appetit ist euch gewiss!
Nicht ganz so appetitlich kam mir auf meinen Irrwegen dieser gut gemeinte Hinweis in der Wiener Strasse vor:

Voll die metropolitanische Internautennahrung, wa…
Delikat Essen V

Restaurant National, Môtiers, Neuchâtel















