Belichtung

Vielschreiber T.C. Boyle macht einmal mehr bei Hippies, Drogen sowie dem eher zaghaft gedeihendem alternierenden Lebensstil der frühen 60er Jahre Anleihen, um eigentlich nichts wirklich zu sagen. Ziemlich eintönig werden die Sessions geschildert, zu denen Guru Timothy Leary seiner Gemeinde das Sakrament in Form von LSD-25 verabreicht, jenem synthetisch hergestellte Halluzinogen, mit dem sich der Schweizer Chemiker Albert Hofmann eher zufällig im Sandoz-Labor selbst vergiftete. Nach dem Lesen des thematisch interessant wirkenden Romans bleibt ein fahler und metallener Nachgeschmack, der weder psychedelischen Farbexplosionen noch einem tatsächlichen Horrortrip richtig nahe kommt. Ist es bloss der deutschen Übersetzung geschuldet, dass so wenig von den dramatischen Prozessen, welche sich damals — zunächst Kunst und Kultur durchwirkend — unübersehbar und durchaus systemrelevant gesellschaftlich widerspiegelten, beim Rezipienten überhaupt ankommt?

Boyle bleibt seltsam distanziert, beinahe überbetont nüchtern beim Beschreiben seiner Handlungsträger vom anfänglich rein universitären Forschungsobjekt hin zum Kommunenhaften Abheben der Auserwählten, bis sich diese in immer sinnloser werdenden Trips, schier endlosen Partys und überdrehter aber abgeschlaffter Protesthaltung quasi selbst auflösen. Falls Boyle die naive Grundhaltung der akademischen Elite, unfähig zur sozialen Interaktion und unbeirrt auf Egotrip bestehend blosszustellen beabsichtigt, ist der Versuch eindeutig zu plump angelegt. Die anfänglich durch Medikamente gestützte Forschung über das Bewusstsein wird aus klinischem Versuch entlassen schliesslich zur reinen Drogenproblematik. Ob solch lakonischer Ansatz die weitgehend sinnbefreite Reise ins eigene Ich über fast 400 Seiten zu tragen vermag, bleibt mehr als zweifelhaft.

Boyles bis heute hochaktuelles Meisterwerk «América» hat nun fast ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel, ohne an Kraft und Vitalität eingebüsst zu haben. Selbst in «Wenn das Schlachten vorbei ist» besticht die Story noch mit einer raffiniert angelegten doppelten Codierung, welche die Protagonisten behutsam aber anschaulich entlarvt, ohne schulmeisterlich zu wirken. In der vorliegenden Geschichte mit dem selbsternannten LSD-Papst auf der Suche nach dem göttlichen Licht ist solch ein glückhafter Kunstgriff leider nicht zu erkennen.

Zwinglich

Der Theologe Ulrich Zwingli steht im Mittelpunkt eines aufwändig produzierten Films, welcher den Beginn der Reformation in der Eidgenossenschaft historisch korrekt abzubilden versucht. Die stürmischen zwölf Jahre, in denen Zwingli in Zürich als Leutpriester prägend wirkte, werden nahezu vollständig und fast wie im Zeitraffer abgehandelt. Tricktechnisch wird Zürich nahezu perfekt in die Mittelalterliche Ära gebeamt. Schwarze Pest, Ertränken von Täufern, Verbrennung von Reformatoren und schliesslich Zwinglis Tod selbst auf dem Schlachtfeld sind die eher düsteren Seiten der Erzählung. Armen- und Krankenfürsorge, Volksbildung sowie Aufhebung von Leibeigenschaft und Zölibat die hoffnungsfrohen Botschaften der gesellschaftspolitischen Neuordnung. Im Film knapp erwähnt der Disput mit dem nördlichen Kollegen Luther («Menschenfresser»), der alsbald zu einem Riss in der Bewegung führen sollte. Erst 1973 wurde im Konkordat von Leuenberg das 450 Jahre andauernde Schisma des Protestantismus beseitigt. Wie sich Zwingli vom Humanisten zum Kriegsherrn und -treiber entwickeln konnte, ist in der Auseinandersetzung mit den radikalen Täufern bereits angelegt – tendenziell korrumpiert Macht. Huldrych (Huld-reich – so nannte er sich nach glücklich überstandener Pest) war auch nur ein Kind seiner Zeit und bis zur Aufklärung sollte es schon noch etwas dauern.

Dafür bleibt im über zweistündigen Film mehr als genug Zeit und Raum für so ziemlich alles Wesentliche aus der Anfangszeit der Reformation in ZH/CH: Söldnerwesen, Wurstessen, Ikonoklasmus, Aufhebung der Klöster, Glaubenskrieg. Im Abspann wird der in Zürich berühmten Wiediker Wursterei Keller gedankt, hahaha. Doch nicht lokale Interessen stehen im Vordergrund,  deutlich tritt die Konzeption für den massenmarkttauglichen Mainstream zu Tage. Fast alles und jedes damals wie heute aktuelle Thema (Selbstbestimmung, Emanzipation, Demokratie, mediale Deutungshoheit, Framing bis hin zu Fake News) ist erkennbar doppelt vorhanden: als Reflexion vom realen Jetzt ins fiktive Damals und als Echo unverzerrt retour in die Echtzeit. Zum Film hat die Produktionsfirma das didaktische Begleitmaterial gleich mit aufgelegt, so dass in Bälde ganze Schulklassen ins Kino pilgern werden, zumal mit 12 Jahren die Altersbeschränkung recht grosszügig ist. Zwingli macht frei.

Die reformierte Kirche hat durch Mitfinanzierung den Film ermöglicht und termingerecht einen adretten Markenbotschafter zu den 500-Jahre-Feierlichkeiten in der Deutschschweiz geliefert bekommen. Doch wollte Jeschua nie eine Kirche gründen, Zwingli keine Kirche der Angst und Unterdrückung, keinen Ruhm. Und ob bei Gross und Klein der Subtext der Disruption, ganz so wie der philosophische Medienpirat Stefan M. Seydel es in der Zwingli-Geschichte  zu enträtseln vermag, wirklich ankommt?

bauhaus 100

neues von wittmann/zeitblom. diesmal zu 100 jahre bauhaus:

adaptiver apaprat – nice catch via screenshot

gegenwart zukunft postmoderne. zeitreise in sachen kunst & technik. menschmaschine & wohnmaschine. transzendente spiritualität unbedingt. gesichtsklangplastik. raumzeit. selbstheilung durch kunst. innere oktaven. immersive audiocollage. stereofonie total. binaural & leibhaftig in B (D).

Nein zum Ja

Die eigentlich griffig als «Fremde Richter», dann als «Selbstbestimmungs-Initiative» weichgespülte nationalistische Kampagne ist mit nur einem Drittel der Stimmen an der Urne gescheitert. Die SVP erhält seit dem Schock der Masseneinwanderungs-Initiative von 2014 genügend Contra, um keinen Durchmarsch in Sachen Eigenstaatlichkeit mehr erzwingen zu können. Die ureigenen Klientel werden zwar weiterhin gemäss Stimmanteilen gut bedient, aber es sind eben keine Zuwächse erkennbar. Im Gegenteil: das Zweckbündnis aus Wirtschaftsliberalen, Jungen, und Menschenrechtlern scheint nicht gewillt, der SVP mit ihrer hetzerischen Stimmlage in Sachen EU und Fremdarbeitern den Ton angeben zu lassen. Auch stilistisch hat die Plakatform der Gegner augenscheinlich zugelegt. Zudem verfängt die Angstmacherei momentan nicht, sämtliche Zahlen bei Asylgesuchen und Arbeitsimmigration sind weiter rückläufig. Was natürlich auch an den zuvor aufgebauten hohen Hürden liegen mag. Trotzdem ein feiner Erfolg für die Gutmenschen und Linken, die der dumpfen SVP-Propaganda weiterhin ein Dorn im Auge sein dürften. Und der schmerzt richtig seit die Allianz konkret mit gleicher Münze und koordiniert zurückzahlt: werbetechnisch, finanziell und ideell wird der SVP und ihren Kampagnen keinerlei Freiraum mehr gewährt, der argumentativen Konfrontation nicht (wie früher noch viel zu oft) aus dem Wege gegangen. Für den Hobbyschweizer wieder kurios, wie sich das Volk dreht und wendet und sich am liebsten von Niemanden nasführen lässt.

@wonderworld

I only want the original one

Auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen.

I only want the original one

Friedlich in den Himmel schauen. Sein. Sonst nichts.

In this wide world, this nowhere to hide world
In this white cold over-sterilized world

Sein. Sonst nichts.
Ohne alle weitere Bestimmung und Erfüllung.

I keep weeping at the wheel
when I´m driving to nowhere in particular

℗ DLF/SWR 2018 by wittmann/zeitblom

I face a fire or the future
Our eternal future

In this wide world, this nowhere to hide world
In this white cold over-sterilized world

Am Anfang war die Null.
Und die Null war bei Gott und Gott war die Eins.
Die Null und die Eins waren im Anfang bei Gott.

Alle Dinge sind durch dieselben gemacht.
Und ohne dieselben ist nichts gemacht was gemacht ist.

In ihnen war das Leben.
Und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtete hell – gespeist durch ihr Begehren.

I only want the original one

The original one!

Energieferien

Junger Mann, das jüngste Werk von Wolf Haas ist verschlungen und verdaut. Vielleicht nicht ganz das Niveau von Das Wetter vor 15 Jahren, doch dramaturgisch gekonnt orchestriert und mit dem bekannten Cartoonartigen Haas´schen Schmäh, der das Lesen so amüsant macht.

Mein Gesicht war so heiss, dass mir der Kaffee leidtat, als er sich an meinen Lippen verbrannte.

Der Abriss aus der Adoleszenz des Ich-Erzählenden Protagonisten wird empfindsam, aber deutlich spür- und erkennbar, unausweichlich bleibende Peinlichkeiten mit der nötigen sprachlichen Feinheit dargestellt. Der 70er Hintergrund erstrahlt frisch leuchtend in Orange trotz lungernder Ölkrise. Der Autoput ist noch in Југославија und der Balkan per se ein irritierendes Faszinosum. Statt Hautunreinheiten wird Gewicht problematisiert, die erste Liebe scheint zart durch vereiste Scheiben und nach erfolgreicher Lebensrettung gibt es ein prachtvolles Happy End.

Rückwärts durch die Knie betrachtet war die Welt schon immer am interessantesten.

Den Haas muss man lesen und kennen – unbedingt empfehlenswert!

Lisboa, Joken

Elsewhere.

(Ausschnitt, Pic by Joken)

 

 

Pink Blow Up

Der selbsternannte Reverend Bill, Kunstfigur und politischer Aktionist aus NYC, welcher zusammen mit seinem Stop-Shopping-Choir während der Haupteinkaufszeit vor Weihnachten schon mal Kreditkarten exorziert und in US-Walmarts und Disneyland mit seinem bunten Gospel Chor gegen Konsumterror, Konsumismus, Kaufsucht younameit lautstark bis zur vorläufigen Festnahme protestiert (Filmdoku What Would Jesus Buy? über die Xmastour von 2009), trat bei der diesjährigen Ausgabe vom Zürcher Theater Spektakel predigend auf der Landiwiese am See in Erscheinung.

Pink Church, Reverend Bill, Theater Spektakel Zuerich 2019

Dort wurde eine leuchtend magentafarbene Kirche aufgeblasen, als Hüpfburg für Kids, als rosa Flash für Besucher und als Interimsbühne für den Reverend & Co., die selbst wie Kinder zu Beginn der Show durch die Seitenfenster ins Innere purzelten, um alsdann singend, tanzend und predigend vergnügt Konsumverhalten, bigotten Kapitalismus und aufkommende Xenophobie bis hin zum Zwitscher-Präsidenten kritisch zu beleuchten. Garniert mit freudigem Jubilieren und Zwischenrufen ganz in Art der Gospelchurches und in fantastisch rosa Licht geradezu ertränkt.

In der Predigt ging es um den ursprünglichen buchreligiösen Deal vom patriarchalischen Gott mit dem auserwählten Volk, welcher besagt, dass JHW sie vor allen Unbill und Schrecken der Erde beschützen wolle, falls JHW von ihnen als alleinig rechtmässigen Gott anerkannt würde. Earth Justice mit dem Kampfruf Earthaluya! ist die Weiterentwicklung der Stop Shopping Kampagne. Klimaveränderung, erdausbeutende Grosskonzerne bis Umweltsch(m)utz generell werden thematisiert und der heuchlerische Glaube an Geld, Waren und sonstige Gottheiten heftigst kritisiert.

«We are wild anti-consumerist gospel shouters and Earth loving urban activists who have worked with communities on four continents defending community, life and imagination and resisting Consumerism and Militarism.» erläutert Reverend Bill. Ausserdem müsse kein Gott Erdlinge vor ihrer Erde beschützen, man solle einfach sie und sich selbst und alle Anderen lieben — Love No Border, also wie meist: Love is the message!

Durch geschicktes Spiel mit kirchlichen Mustern und religiösem Brauch erzeugt die Aufführung quasi einen doppelten Code, der sich mit dem Herzen aber leicht und vor allem äusserst gewinnend entschlüsseln lässt.

Wurst macht Kunst

Das Zürcher Wurstessen von 1522 als gewollter Fastenbruch war historisch betrachtet der öffentlich wirksame Beginn der Reformation in der Eidgenossenschaft. Zwingli & Co. gingen in der Sache und Folge um einiges radikaler als deren lutherische Kollegen im Norden vor: Bildersturm und Säkularisierung von Kirchenräumen nebst Gottesdienst waren weit verbreitet, selbst Orgeln wurden demontiert und kirchlicher Gesang vorerst eingestellt. Dafür wird Armenspeisung aus dem Mushafen obligatorisch, teilweise finanziert aus den Pfründen aufgelassener Klöster.

Generell tendierte die Reformation weg vom Bild und hin zum Wort, quasi fundamental orthodox dem ersten und zweiten mosaischen Gebot werktreu folgend, wo Götzendienst und Verbildlichung untersagt werden.

Sowieso hat es mit interpretatorischer Visualisierung so seine Art, wie etwas später ein gewisser Herr Keuner für sich feststellen sollte:

«Was tun Sie», wurde Herr K. gefragt,
«wenn Sie einen Menschen lieben?»
«Ich mache einen Entwurf von ihm», sagte Herr K.,
«und sorge, dass er ihm ähnlich wird.»
«Wer? Der Entwurf?»
«Nein», sagte Herr K., «der Mensch.»

Bertolt Brecht, Wenn Herr K. einen Menschen liebte

Gemäss einer kompakten Analyse der geistreichen Literatur- und Religionswissenschaftlerin Dolores Zoe Bertschinger war der Zürcher Bildersturm allerdings eher eine Art sozialverträglicher Bildentfernung:

«Die reformatorische Ablehnung des Bildes war kein eigentliches Bilderverbot, sondern bezog sich primär auf die damals gängige Verehrungspraxis. (…) Zum einen herrschte im 15. und 16. Jahrhundert eine wahre Übersättigung der Kirchen an Kultobjekten, deren Unterhalt teuer war. Die edlen Gerätschaften, das Wachs und das Öl wurden vom Zehnten des Volkes bezahlt, sodass das reformatorische Zeremoniell als ökonomischer Befreiungsschlag propagiert werden konnte. (…) Wo zuvor Gemeinden und Stiftungskollektive Altäre und Schreine finanziert hatten, traten nun Familien auf den Plan, deren finanzielle Grosszügigkeit von reformatorischer Seite als Ehrsucht und privates Heilskalkül verurteilt wurde. In Bezug auf die künstlerische Darstellungen erregten die als Folge der Renaissance verstärkt naturalistische Darstellungen die Gemüter. Die freizügigeren Abbildungen der Muttergottes etwa boten der reformatorischen Sittenlehre einen geeigneten Nährboden.»

So weit, so klar: beeinflusst durch die italienische Renaissance entstand zunehmend individualistische Kunst anstatt der ehedem vorwiegend religiös bestimmten. Ein scheinheiliges aber reiches Kamel kommt halt eher durch ein Nadelöhr. Das gesellschaftliche Sein bestimmt immer das Bewusstsein. Aus Kultus wird also Kultur. And don´t you ever forget:

Sex sells.

Derweil gelang es der hiesigen Reformation soziale Komponenten clever mit der Glaubensfrage tagesaktuell zu verflechten:

«Zur Zeit der Reformation ist von einer Massenarmut auszugehen, was erklärt, wie sich die Bilderstürmer mit dem Argument legitimieren konnten, man wolle den Reichtum der kirchlichen Gerätschaften für die Armen aufwenden.»

Erst kommt das Wurstessen, dann die Moral und dann erst das Ich:

«Mit der Subjektivierung des Menschen in der Renaissance und der Reformationszeit wurde auch das Bild aus seiner kultischen Verehrung entlassen und nach und nach zum Kunstwerk (v)erklärt.

Die Reformation entpuppt sich damit zugespitzt als Schrittmacher der Institutionalisierung von Kunst — hin zu einem vermeintlich säkularisierten Kunstraum. Fortan mass sich das Potenzial der Kunst nicht mehr an ihrer verständlichen Anschaulichkeit, sondern musste vor dem Auge des Kenners bestehen. Gebändigt im Ausstellungsraum wurde das aufrührerische Potenzial des Bildes in die Harmonie der gesitteten Betrachtung überführt.»

(D Z Bertschinger, Vom Zerstören und Schaffen von Ikonen. Paul Polaris’ 
Kunstaktionen im Kontext reformatorischer und dadaistischer Bilderstürme 
in Zürich, in: Notz, Adrian (Hg): Invent the Future with Elements of the Past, 
Zürich: Scheidegger & Spiess 2015, 102–120)

Irre. Nach Bildersturm die Bilderflut. Resonanz ist reine Dialektik Rosa.

Kritik des Herzens

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

 

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch, Gedichte. Kritik des Herzens, 1874