Spam Poetry

Neues Juwel frisch aus dem Spamordner:

Ich bin Frau Tessy Enendu aus Kuwait. Ich bin an Herrn Anthony Enendu verheiratet. die mit Kuwait Botschaft in der Elfenbeinküste arbeitete fünf Jahre, bevor er im Jahr 2013. Wir waren für 11 Jahre ohne ein Kind verheiratet gestorben. Er starb nach kurzer Krankheit, die nur vier Tage dauerte. Vor seinem Tod waren wir beide Christen.

Seit seinem Tod habe ich beschlossen, nicht zu heiraten oder sich ein Kind außerhalb meines ehelichen Wohnung. Als mein verstorbener Mann lebt er hier in Abidjan hinterlegt die Summe von $ 5 Millionen (fünf) Millionen US-Dollar) in der Bank von Afrika war, Derzeit ist der Fonds immer noch mit der Bank, die vor kurzem Mein Arzt sagte mir, dass ich ernste Krankheit, Krebs Problem.

Die eine, die mich am meisten stört ist meine Krebskrankheit Nachdem bekannt mein Zustand habe ich beschlossen, diesen Fonds an eine natürliche Person, die dieses Geld die Art und Weise werde ich hier anweisen, Ich möchte eine Person, die diesen Fonds für Waisenhäuser, Witwen verwenden wird zu nutzen spenden, Verbreitung des Wortes Gottes und sich zu bemühen, dass das Haus Gottes wird immer beibehalten. Die Bibel hat uns zu verstehen, dass Selig ist die Hand, die, geben wird. Ich traf diese Entscheidung, weil ich nicht jedes Kind, dass dieses Geld erben müssen, Dies ist, warum ich bei dieser Entscheidung.

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Ich habe keine Angst vor dem Tod damit ich weiß, wohin ich gehe. Wieder ich brauche keine Telefon-Kommunikation in dieser Hinsicht wegen meiner Gesundheit. Sobald ich Ihre Antwort erhalten mit der Versicherung, dass Sie entsprechend wie gesagt handeln würde, ja, soll ich bei der Bank kontaktieren, um freundlich zu bewirken, die Fondsübertragung auf Ihr Bankkonto über es in Ihrem Land,

Ich möchte Sie und Ihre friedliche Familien, immer beten für mich, weil mein Arzt hat mir mitgeteilt, dass ich brauche, um eine Operation so schnell wie möglich zu unterziehen, die ich bete, dass der Herr dein Geist berühren und während Sie die richtige ist, dass Gott sein will gegen diese Projekt zur Unterstützung der Armen, Witwen, Waisenhäuser und am Ende zu verwenden, gibt dann sein Name wird durch Sie der Auserwählte zu verherrlichen werden.

In der Hoffnung auf Ihre Antwort erhalten sofort.

Gott segne euch und eure Familien mein Gebet Amen ist.

Mit freundlichen Schwester in Christus,
Tessy Enendu

Oh my gosh.

Der vom Schreibroboter entwickelte Dubstep-artige Rhythmus wird durch die stilsichere Zeichensetzung raffinierte kontrapunktiert. Das vorliegende Grundthema basiert auf dem legendären hohen C (wie Christ) und wird durch das universell tiefe k-moll (Krebs) in gefühlige Schwingung versetzt. Schon die Aussicht auf irdische Belohnung erscheint himmlisch, wobei die deutlich avisierten guten Taten karmatechnisch zusätzliche Euphorieschübe kreieren. Konträr dieser Gefühlslage und womöglich destruktiv wäre ein quasi kakaphonischer Telefonterror, welcher wohlweislich antizipatorisch und kategorisch negiert wird. Das hier in epischer Breite vorgelegte Kunststück nährt die Hoffnung auf weitere hochentwickelte ambrosische Sprachblüten der automatisierten Übersetzungstechnik.

Bad Taste

Nicht wirklich neues aus dem Spam-Filter:

Ich grüße euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus,

Ich bin Frau Angelika Herrmann, eine Witwe leiden lange Krankheit (Krebs), habe ich einige Fonds die ich von meiner späten liebevoller Ehemann Dr. Herrmann Manfred, der Summe (USD$4.900.000, 00), die er in der Bank hinterlegt geerbt hier und ich brauche eine sehr ehrliche Christian Bruder oder eine Schwester, dass diese Mittel für die Werke Gottes zu verwenden wird, und 15% werden für die Entschädigung für diese Arbeit Gottes zu sein.

Ich traf diese Entscheidung, weil ich nicht jedes Kind, das diesen Fonds übernehmen müssen, wieder ich und mein verstorbener Mann geschworen, unsere letzte Reichtum nutzen, um die weniger Privilegierten zu helfen, da wir keine Kinder haben, bin ich nicht Angst vor dem Tod damit ich weiß, wohin ich gehe. Bitte, wenn Sie wäre in der Lage, diesen Fonds für die Unterstützung der weniger Vorrechte und Unterstützung in der christlichen Wohltätigkeitsorganisationen zu verwenden; bitte kontaktieren Sie mich wieder für weitere detaillieren.

Gott segnen Ihre Familie,
Frau Angelika Herrmann

Meine Güte, werden es die Übersetzungsroboter nie lernen?
Oder ist das Ausgangsmaterial bereits derart sinnbefreit?

Werbung macht frei

Als der Hobbyschweizer unlängst an einem ausserhäusigen Rechner ohne Werbefilter auf diesem Blog unterwegs war, sah er erstaunt Reklame, welche vom Hoster wordpress.com aufgeschalten wird. Unter anderem buhlte eine fadenscheinige Partnervermittlung um juveniles Zielpublikum — autsch. Dass wordpress.com den Gratis-Auftritt mit Werbung querfinanziert, war dem Hobbyschweizer im Ozean des Kleingedruckten wohl entgangen. Bislang ging er naiverweise von einer tatsächlich werbefreien Umgebung aus, zumal einem eingeloggten Blogbetreiber keinerlei Werbung präsentiert, sondern diese lediglich der lesenden Kundschaft zugemutet wird.

(An dieser Stelle sei rasch die Frage in die Runde geworfen, ob sich überhaupt jemand von Werbung hier gestört fühlt(e)? Vielleicht bin ich ja mimosenhaft einfach nur etwas überempfindlich und paranoid und übersehe womöglich dabei völlig, dass die meisten User schlauerweise ohnehin längst erfolgreich Werbefilter einsetzen.)

Nun bietet wordpress.com gegen ein jährlich zu entrichtendes Lösegeld an, von sinnbefreiter Werbung verschont zu bleiben. Schön, aber dreist. WordPress als Blogsystem ist und bleibt freie Software, sogenannte puplic domain. Der kommerzielle Bloghoster wordpress.com hat zwar einen ähnlichen Namen, doch sonst nichts mit puplic domain gemein. Leider ist dies dem Hobbyschweizer erst jetzt aufgefallen; etwas verstimmt hegt er nun Umzugsgedanken, weil auf Fremdwerbung ist geschissen — le contenu c´est moi!

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(bei installiertem Ad-Blocker genügt ein rechts-Klick bzw. ctrl-Klick auf die obige Animation und schon kann im erscheinenden Kontextmenue der Störenfried elegant ausgefiltert werden)

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Der Einsatz von Ad-Blockern verbessert die Lesbarkeit von Online-Inhalten durch das Ausfiltern von überflüssiger und oft nur nervender Werbung eindeutig und steigert gleichzeitig die Performance bei stark reduziertem Augeninfarkt-Risiko.

Geeignete Werbefilter für die gängigen Web-Browser sind:

Allerdings hat der auf Werbeeinahmen basierte Internet-Dienstleister Google die Ad-Blocker bereits auf dem Kieker. So ist die Android-Version kürzlich aus dem hauseigenen App-Store verbannt worden, frei nach der Devise: von Apple lernen heisst siegen lernen.
Und sowieso: die Parzellierung des einst ungestümen und wilden World Wide Web in digitale Kleingartenvereine wird von der App-Industrie aus lukrativen Gründen gefördert, wobei sich der gemeine User allzu bereitwillig online in den Sozialen Diensten handzahm halten lässt. Auf spreeblog wird dies für die an der Thematik Interessierten blitzsauber aufgedröselt weiter vertieft.

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Uffe

Maya-Kalender, Maya calender

Sofern im grotesken Mischmasch von Kalendarien und Planetenbahnen nicht doch ein kollateralschädigender Irrtum steckt und jener sich am 21. Dezember nicht vor 12:11 Uhr MEZ bemerkbar macht, können wir getrost einen weiteren Wendepunkt unseres gutnachbarlichen Sternes erleben.

Wie immer zu Beginn der Auffahrt zunächst schleppend aber unaufhörlich steigt das thermonuklear aktive Zentralgestirn hoch und höher und wird uns klimaneutral schonend allmählich wieder auftauen. Versprochen.

Nächster Weltuntergang ist dann wie gehabt pünktlich am 30. Mai.

Revision

Ok, ESC ist eh für die Katz´, aber während San Marinos ursprünglicher Beitrag aus werberechtlichen Gründen (war doch nur Satire!) abgelehnt wurde, kann man darüber erleichtert sein, dass die geschmacksverirrten Vorgänger-Variationen zum gleichen Thema nicht über den nationalen Vorentscheid hinaus für zweifelhafte Aufmerksamkeit sorgten:

Mit Maus & Klick gefährdeten streunende Haustiere 1996 die unfallfreie Übermittlung von Infotainment auf der Datenautobahn im alten Europa

Bimbes rulez

Einen lakonischen Blickwinkel auf Haupt- und Nebeneingang gewährt die Niederlassung der Privatbank Julius Bär unweit der Zürcher Börse:

Das Bankhaus Bär ist im Sektor Private Banking mit Einlagen von einer Viertelbillion Franken ein Big Player und auf die Vermögensverwaltung wohlhabender Kunden spezialisiert. Beidseitige Profitgier führt ausser in die Schweiz gern in die regulierungsfernen Offshore-Finanzplätze, wo besonders gut Köder gelegt und gewieft Fährten verwischt werden können. Die real existierende Steuerfreiheit auf den Kaimaninseln, wo doppelt soviel Firmen wie Einwohner registriert sind, macht die karibische Inselgruppe zum immerhin fünftgrössten Finanzplatz der Welt.

In der mit Trust-Geschäften betrauten Bär-Niederlassung auf den Kaimaninseln wurde 2002 ein Datenleck vermutet. Dem von der Bank für solche Situationen vorgesehenen Lügendetektor-Test verweigerte sich einer der Mitarbeiter und wurde kurzerhand entlassen. Nachdem in der Folge Bär-Bankdaten öffentlich gemacht wurden, erzwang Julius Bär 2008 die kurzzeitige Stilllegung der Server von Wikileaks per Gerichtsurteil in den USA. Erst als die Bank den negativen Streisand-Effekt ausgiebig kennenlernte, zog sie die Klage gegen Wikileaks wieder zurück.

Der Konflikt zwischen Bank und geschasstem Ex-Manager eskalierte weiter und führte anfangs Jahr zu dessen Verurteilung auf Bewährung in der Schweiz.

Der zunehmend an Michael Kohlhaas angelegt scheinende Desperado übergab just zwei Tage vor jenem Gerichtstermin öffentlichkeitswirksam eine CD mit weitere Bankdaten an Wikileaks. Derlei Datenklau gilt hierzulande als schwere Straftat einer nachrichtendienstlichen Wirtschaftsspionage und führt unter Umständen zum sofortigen Ausstieg eines Beschuldigten.

Dem Gericht vorliegenden Unterlagen über potentielle Steuerhinterziehungen der Zürcher Bank durch Scheingeschäfte auf den Kaimaninseln werden — dingdong, unter Berufung auf Schutz des Bankgeheimnisses — weiterhin unter Verschluss gehalten und so der Einsichtnahme zuständiger Finanzbehörden entzogen.

Rein markttechnisch wird auch künftig der Preis für raubkopierte Bankdaten auf hohem Niveau und das Schweizer Bankgeheimnis ein lukratives Geschäft bleiben — sowieso.

EDIT 14.04.2011:
Wegen ähnlicher Bimbes-Geschichten überlässt Bär dem Grossen Kanton grosszügig eine Portion Peanuts:

Jahresabschlussbericht

Der Hosting-Bot teilte folgendes mit:

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Wutbürger November 2010
14 comments

2

Osterhasentöff March 2010
6 comments

3

Negerküsse Mohrenköpfe April 2010
4 comments

4

Vögelfrei November 2010
25 comments

5

Aktenzeichen SOC ungelöst June 2010
22 comments

Some visitors came searching, mostly for wenger kilian, kilian wenger, dubler mohrenköpfe, swisspa, and mohrenkopf.

Roger & Out.

Also mehr wütende Osterhasentöffburger, vögelbefreite Aktzeichen und vor allem swisspaschwingende Negerköpfe.

Suchdienst

Metadatenmässig hat ein Blick in das Logbuch immer wieder megamässige Überraschungen parat:

interne Suchstatistik: heuristisch, aber repräsentativ?
  • Elisaburg ist gebongt — die pflegen souverän den Blues und wirten seit Neuestem neu (Neumann, bitte klicken!).
  • Die Anschaffung der Ausschaffung wird beschafft.
  • Sägmehlkönig Kilian schwang im Sommer schwungvoll.

Aber wer kommt bloss auf die kuriose Idee einen russischen toten Hasen gerade hier zu suchen?

Und seit wann ist Jupiter, noch vor wenigen Tagen in tadellosem Zustand so schön neben dem halben Mond sichtbar, ein Melanom?