Kuckuck rufts aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen.
Frühling, Frühling wird es nun bald. am 21. März um 0:21 Uhr MEZ.
Kuckuck rufts aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen.
Frühling, Frühling wird es nun bald. am 21. März um 0:21 Uhr MEZ.

Die Tepco-Webcam liefert stündlich Bilder von der havarierten Anlage am Pazifik. Obige Morgenstimmung stammt von 22 Uhr MEZ, 6 Uhr Ortszeit.
Störfall Kettenreaktion Strahlenschutz Kernschmelze Strahlenkrankheit
Nein. Kein da capo.
Eher eine (nachträgliche) Richtigstellung.
Die direkt im städtischen Schlachthof ansässige Metzgerei Angst mit augenscheinlich perfekter Wertschöpfungskette auf der diesjährigen Zürcher Fasnacht.
PS: Stichwort Carnival.
Die in den 1960er Jahren zunächst als Nationale Aktion gestarteten Schweizer Demokraten sind mittlerweile eine rasch dahinschmelzende Splitterpartei und halten weder im Kanton noch im Bund einen Parlamentssitz. Die schiere Saugkraft der SVP lässt einfach keine Krümel liegen.
Die isolationistischen Kleingeister haben auch keine finanzkräftigen Grossgeister in ihren Reihen und ihnen fehlt die werbetechnisch subtil umgesetzte Raffinesse kühl kalkulierter Bauernschläue einer SVP.
Das Flugblatt anlässlich der Anfang April anstehenden Neuwahl des Zürcher Kantonsrates (entspricht grosskantonalen Landtagswahlen) sieht daher etwas bemüht, wenn nicht gestellt aus:
Das Bildmotiv ist übrigens keineswegs mit dem Victory-Zeichen der maghrebinischen Frauenbewegung zu verwechseln. Vielmehr handelt es sich bei dieser hochsymbolischen Szene um einen ganz und gar uneidgenössisch vermummt abgelegten Eid, quasi Schweizermacherei an Burka.
Auf der Rückseite des Pamphlets wird es vollends lächerlich und nur noch peinlich ist das „Quiz“ mit einfachen Antworten auf nationale Fragen:
Die Lösung SDWÄHLEN drängt sich auf und aus dem Begleittext lassen sich folgende Füllwörter filtrieren: Weissen, Boden, EWR, Ändern, Heimat, Islam, ?e??? (!), Natur.
Meinen die herzigen Demokraten beim vorletzten Begriff wirklich denselben an welchen ich gleich dachte? Und auf welchem Kontinent sollen die, ähh, permavermummten Migranten besser bleiben?
Photo: © fotografiona
Lokales Gebäck mit Erbschein und Zürihopper.
Für flanierende Bierbäuche ist an einer einladend aussehenden Baustellennische im Chreis Cheib ein nützlicher Hinweis für die technisch korrekte Körperhaltung angebracht:
Ist eine ausgeprägte Rücklage tatsächlich zielführend?
Ist die empfohlene Stellung abschreckend genug?
Ist auch bildsprachlich begabten Spätheimkehrern
der Unterschied zwischen Ge- und Verbot bewusst?
Und sowieso ist das Plakat eindeutig sexistisch.
Das Land will die Armeewaffe im Haus, die Städter lieber im Zeughaus. Deutschschweizer sind bis auf Basel-Stadt und Zürich ganz traditionell Bürgersoldaten, Westschweizer bis auf Fribourg für Abrüstung. Männer schiessen gerne scharf, Frauen eher weniger. Alle Faktoren zusammen ergeben ein Endergebnis von 56 zu 44 zugunsten des helvetischen Schützenvereins.

Röstigraben, Stadt-Land-Gefälle, Mann-Frau-Furche — der eidgenössische Kleingarten erscheint etwas zerklüftet. Der konservative Humus bleibt jedoch weiterhin bestimmend: Volksabstimmungen mit nationaler Tragweite fielen zuletzt allesamt zugunsten der rechts-bürgerlichen Mehrheit aus.
Eine noch strahlendere Zukunft erwartet im Kanton Bern dem Hochnebel zum Trotz die (ländliche) Mehrheit durch den Neubau eines Atomkraftwerkes.
«Die Frauen stehen hierzulande stärker links als die Männer. Mehr noch: Sie driften immer weiter gegen links.»
Eine ernüchternde Zwischenbilanz.
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Der Schweizer gewährte 1971 nur kurz nach dem Jemen aber noch vor Bangladesch den Frauen eine Stimme. Im Appenzeller Land allerdings wurde das Frauenstimmrecht erst nach einer 19 Jahre währenden Farce schliesslich 1990 von Justitia selbst umgesetzt.